Mein Vorhaben für die nächsten Sternenstunden
Ich habe einige neue Dinge gelernt, welche ich gerne in die Tat umsetzen möchte.
600-500-300 Regel Man rechnet anscheinend die Blende (In meinem Fall 16mm) x 1,5 (Crop-Faktor wegen APS-C) = 24 Von hieraus rechnet man dann jeh nachdem wie Modern der Sensor der Kamera ist mit der 600, 500 oder 300er Regel. 600 / 24 | 500 / 24 | 300 / 24
Welches die Belichtungsdauer ergibt, um knackige Sterne hinzubekommen. Höhere Belichtungsdauer wird durch die Erdumdrehung dafür sorgen, dass die Sterne sich verziehen - und eventuell auch “Eierförmig” aussehen. Für mein Objektiv - Sigma 16mm 1.4 wäre demnach der Sweetspot (mit der 300er Regel gerechnet) eine Belichtungszeit von 12.5 Sek. damit die Sterne immernoch Scharf dargestellt werden.
In meinem ersten Versuch habe ich vorallem mit der Belichtungszeit auseinandergesetzt - Mein Kerngedanke war: Niedrigerer ISO = Besseres Bild. Also habe ich alles um den niedrigen ISO-Wert eingestellt. Belichtungszeit von 30s -> 20s -> 15s -> 10s. ISO-200 hat für meine Umgebung dafür gesorgt, dass ich das Bild im Post-Editing künstlich aufhellen musste. Was sehr wahrscheinlich für diese unangenehme Farbtonverschiebung der Sterne gesorgt hat.
Ausserdem habe ich mit einer relativ hohen od. Sommerlichen Farbtemperatr aufgenommen (5400K) und habe es im nachhinein dann auf 2700K runtergeschraubt, damit der Himmel und die Light Polution mehr Bläulich statt Orange wirkt.
Besonders bei den Sternen ist die Künstliche Aufhellung merklich spürbar, durch Farbtonverschiebungen der Sterne.